Warum verschmutzte Module Ertrag kosten
Photovoltaikmodule erzeugen nur dann ihre volle Leistung, wenn das Licht ungehindert auf die Zellen trifft. Staub, Pollen, Ruß aus Heizungen und Verkehr, Futtermittelstäube aus der Landwirtschaft, klebrige Insektenrückstände und Vogelkot bilden mit der Zeit eine Schicht, die den Lichteinfall mindert. An den Modulrändern und in flach geneigten Anlagen siedeln sich zusätzlich Moos, Flechten und Algen an. Der Ertragsverlust entsteht schleichend und wird im Monitoring oft erst bemerkt, wenn er bereits deutlich zweistellig ist. Punktuelle Verschmutzungen wie Vogelkot führen außerdem zu Hotspots, die einzelne Zellen dauerhaft schädigen können.
Regen reinigt Module nur bei ausreichender Neigung und auch dann nur oberflächlich. Festsitzende Beläge, Streifen an den Unterkanten und organischer Bewuchs lassen sich nur durch eine fachgerechte Reinigung entfernen.
Materialschonende Reinigung ohne Chemie
Wir reinigen Solar- und Photovoltaikanlagen mit vollentsalztem Wasser und weichen, rotierenden Bürsten. Das entmineralisierte Wasser löst Verschmutzungen, trocknet fleckenfrei ab und benötigt keine Reinigungsmittel – es gelangt also nichts in Dachentwässerung, Boden oder Grundwasser. Hochdruck, harte Bürsten oder Scheuermittel setzen wir nicht ein, damit Modulglas, Antireflexbeschichtung, Rahmen, Dichtungen und Steckverbinder unbeschädigt bleiben. Dachanlagen reinigen wir je nach Höhe über wasserführende Teleskopsysteme vom Boden oder von einer Arbeitsbühne aus, bei begehbaren Dächern mit persönlicher Schutzausrüstung und Anschlagpunkten nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaft.
Für Gewerbe, Landwirtschaft und Freiflächen
Zu unseren typischen Einsätzen gehören Anlagen auf Gewerbe- und Logistikhallen, Produktionsgebäuden, Verwaltungen und Schulen, auf Stall- und Scheunendächern landwirtschaftlicher Betriebe sowie Freiflächen- und Carportanlagen. Gerade am Niederrhein mit seiner intensiven Landwirtschaft und in den Industrielagen um Leverkusen, Düsseldorf und Mönchengladbach ist der Verschmutzungsdruck hoch und ein regelmäßiger Reinigungsturnus wirtschaftlich sinnvoll.
Ablauf und Intervalle
Bei der Besichtigung prüfen wir Anlagengröße, Neigung, Zugänglichkeit, Dachaufbau und Verschmutzungsart und erstellen ein Angebot mit Empfehlung zum Reinigungsintervall. Die Reinigung selbst erfolgt bevorzugt in den Morgenstunden oder bei bedecktem Himmel, damit das Wasser nicht auf heißen Modulen antrocknet. Auf Wunsch dokumentieren wir den Zustand vorher und nachher mit Fotos, sodass Sie den Effekt im Anlagenmonitoring nachvollziehen können. Ergänzend empfehlen wir, die Anlage regelmäßig elektrisch warten und vor Ablauf von Gewährleistungs- und Garantiefristen thermografisch prüfen zu lassen – dabei zeigen sich auch Defekte, die von außen nicht sichtbar sind.
Ihr Nutzen
Eine saubere Anlage liefert wieder die geplanten Erträge, Hotspots und Folgeschäden werden vermieden, die Lebensdauer der Module steigt und die Investition behält ihren Wert. Mit einem festen Reinigungsturnus bleibt der Aufwand planbar und die Anlage dauerhaft in einem gepflegten Zustand.



